Unterstützung des Ökosystemmanagements beim Klimawandel im südlichen Afrika

EMSAfrica ist ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, das sich mit den Auswirkungen der Landnutzung und des Klimawandel beschäftigt. Wir stellen wissenschaftliche Informationen bereit, um die Entscheidungsfindung im südlichen Afrika in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel und dessen Eindämmung sowie die nachhaltige Bewirtschaftung von Ökosystemen zu unterstützen.

Die Ökosysteme des südlichen Afrikas sind sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. Neben steigenden Temperaturen erleben die Gebiete Veränderungen der Niederschlagsmuster, eine zunehmende Häufigkeit von extremen Wetterphänomenen und Bränden. Erhöhte CO2-Werte in der Atmosphäre beeinflussen die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Pflanzengruppen.

Gleichzeitig stehen die meisten Ökosysteme unter starken menschlichen Einflüssen wie z. B. durch Weidevieh, Brennholzsammlung, Ackerbau, Urbanisierung und die Verbreitung invasiver fremder Arten. Infolgedessen verändern sich die Ökosysteme schnell - mit großen Auswirkungen auf die Biodiversität und das menschliche Wohlbefinden.

Die Komplexität von Klima-Management Interaktionen erfordert einen wissenschaftlichen Ansatz, der unterschiedliche Disziplinen und Beobachtungsergebnisse auf verschiedenen Skalen kombiniert. Das EMSAfrica-Konsortium profitiert von der Expertise von fünf deutschen Partnerinstitutionen und zehn südafrikanischen Mitarbeitern. Auf diese Weise können wir verschiedene wissenschaftliche Disziplinen und Ansätze kombinieren, einschließlich direkter Treibhausgasmessungen, Fernerkundungen, Vegetationsmodellierungen, pflanzenökophysiologischer Messungen, sozioökonomischer Untersuchungen und computergestützten Simulationsmodellen.

EMSAfrica ist ein dreijähriges Forschungsprojekt, das vom BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) über das Programm SPACES (Forschungspartnerschaften zur Anpassung komplexer Prozesse im System Erde in der Region Südliches Afrika) im Rahmen des FONA (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) gefördert wird. Wir erkennen den DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) für zusätzliche Fördermittel an.

Kontakt: Projektkoordinatorin Mari Bieri (mari.bieri@thuenen.de)

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